Gedichte und Prosa

im wohlklang unverhohlen Gedichte. Pop Verlag, 2018, 108 Seiten, 16,50 €.
ISBN 978-3-86356-198-7

Rezension in der Banater Post vom 30.10.2018

Luftwurzeln.Roman. Pop Verlag, 2016, 276 Seiten, 16,90 €.
ISBN 978-3-86356-137-6

Rezension in der Siebenbürgischen Zeitung vom 25.08.2017

Rezension in Ossietzky von 4/2017

 Rezension in den Deutsch-Rumänischen Heften 2/2017 

der schaum der wörter, Gedichte
Johannis Reeg Verlag, 2010. ISBN 978-3-937320-17-5
Hier ist der Klappentext
Gedicht "heim kehr seite" auf dem Buchumschlag

Rezension in der Siebenbürgischen Zeitung vom 5.02.2011

Rezension den den Deutsch-Rumänischen Heften 2/2011

Rezension in der Banater Post vom 5.09.2012

Rezension in den Spiegelungen 4/2011

Gedicht "zierang nach spa" veröffentlicht in den"Spiegelungen", Heft 2, Jahrgang 5 (59), München, IKGS Verlag 2010.
"Aus Berlin: Temeswarer Klanggestalten"
Sprechgedichte von Edith Ottschofski, in: "Banatica" 1/2001, München
Gedicht "augenblick"
"hinter dir schneit et"
Gedicht, erschienen in: "Ossietzky", 13.-30. Juni 2001

 

Artikel

Wie gerät ein rumäniendeutsches Thema in die Schlagzeilen? Der Fall Oskar Pastior
in: M. Huberty, M. Mattusch, V. Stancu: Rumänien: Medialität und Inszenierung, Berlin: Frank & Timme, 2013.
Bibliografie
Oskar Pastior und die 'leise Stimme der Mnemosyne'
in: M. Mattusch: Kulturelles Gedächtnis - Ästhetisches Erinnern, Berlin: Frank & Timme, 2018.
 

 

Journalistisches

"Du spätgeliebtes, wundgeliebtes Mutterland"
29. Deutsche Literaturtage in Reschitza.

"Siebenbürgische Zeitung" vom 1.05.2019

Die größte Revelatio dieser 29. Deutschen Literaturtage in Reschitza, die vom 11.-14. April stattfanden, war der überraschende Auftritt von Joachim Wittstock, dessen Spitzname zu Recht „der Lord“ ist, in seiner gewohnt makellosen und zurückhaltenden Art als Schauspieler, genauer genommen als Erzähler, in einer szenischen Lesung seines Textes Hades.

Interview mit Richard Wagner: "Bei der Literatur war ich immer“

Interview in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 3.12.2014

Wie bist du zur Literatur gekommen? Kannst du das kurz skizzieren?
Bei der Literatur war ich immer schon. Zur Literatur findet man nicht, sie ist bei einem, entweder ist sie da oder sie ist nicht da. Das fängt mit dem Lesen an. Der Schriftsteller kommt nach dem Leser. Ich habe immer schon gelesen. Mit 14 Jahren wollte ich einen Karl May-Roman schreiben, darauf Hesses Steppenwolf, und einen Reisebericht des Sven Hedin. Mit 18 liest man dann Kafka, und damit fangen die Probleme an.

Skurrile Geschichten von Franz Hodjak in „Das Ende wird Nabucco heißen“

Rezension in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 12.05.2014

Nicht umsonst heißt der neue Band mit Erzählungen von Franz Hodjak, der nun im Leipziger Literaturverlag erschienen ist, „Das Ende wird Nabucco heißen“, denn in so mancher Geschichte darin geht es um den Tod, seine Rituale und, wie bei Franz Hodjak zu vermuten, seine Skurrilität. Der preisgekrönte Hermannstädter Autor (u.a. Siebenbürgisch-Sächsischer Kulturpreis 2013), der in diesem Herbst siebzig wird, hat sich nun, nach einem Büchlein mit Aphorismen und einem Lyrikband, der Prosa zugewandt und nach „Zahltag“ (1991) wieder eine Sammlung mit Erzählungen herausgebracht

Heimat als etwas, womit man nicht fertig wird

Rezension in der "Kulturpolitischen Korrespondenz" vom 25.04.2014

Es gibt viele Definitionen der „Heimat“ in diesem Band, eine geographische, die nicht ohne anthropologische Komponenten auskommt, von Wilfried Eckart Schreiber, Heimat als „Gebiet in gegebenen Grenzen, dessen Landschaft und Menschen sich im Einklang befinden, einem vertraut oder gewohnt sind und einen prägen“, bis zur Heimat als „gedanklicher Entwurf“ von Joachim Wittstock. Auf jeden Fall „wird man nicht fertig damit“, wie Georg Aescht abschließend feststellt, „denn das hieße, dass man auch mit all den Menschen ‚fertig’ wäre. Und das ist man hoffentlich noch lange nicht, nie.“

"Erinnerung, du meine Kastanienblüte"

Rezension in der "Kulturpolitischen Korrespondenz" vom 25.12.2013

Warum das alles, diese „Rückholung von Erinnerungen heute und hierzulande / warum als Fünfzigjähriger zurück in den Kopf eines Kindes?“ Nun, es geht unter anderem um die Sehnsucht, die kindliche, die das Leben verlängert. Der Nachtrag ist nochmals eine Meditation über den Schreibanlass des „Einkehrers in die Erinnerung“, des „Zaungastes in der Prozession zu (s)einem Lebenslauf darin“. Mit seiner „Tuchfühlung“ hat Johann Lippet ein einfühlsames Banater Zeugnis geschaffen, das durch Poesie und Nachdenklichkeit bezaubert.

Lyrische Streifzüge: Richard Wagners Anthologie mit hundert deutschen Gedichten

Rezension in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 30.11.2013

Im Nachwort betont Richard Wagner, dass das Gedicht das ausspricht, was seine Sprache ihm erlaubt: „Wenn dieses Deutsch schön ist, so ist das nicht zuletzt dem Gedicht zuzuschreiben“ (S. 168).

Ein (un)lesbares Buch?

Rezension in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 02.05.2013

Mircea Cărtărescu schrieb nicht nur eine Romantrilogie (auf rumänisch gibt es bereits alle drei Bände, die zusammen einen Schmetterlingskörper versinnbildlichen sollen) sondern ein Buch über „alles“: „Du findest alles in diesem einzigen großen Code, in diesem Kodex, diesem unlesbaren Buch, diesem Buch“ (13). Man kann seinen wissenschaftlichen Reflexionen über die Beschaffenheit der Welt folgen, wie auch seinen Gedankengängen über die Literatur, das Schreiben, das Zusammenspiel zwischen Realität und Fiktion, gepaart mit einer Wollust in den Beschreibungen und einer magischen Opulenz der Wörter. Man muss nur die vierte Dimension mitbringen. Es lohnt sich!

Vom „Herzkran“ und der „Heimat zum Quadrat“

Rezension in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 23.09.2012

„Vielleicht springt man ja aus Angst/ mit der starren Nase voraus in die/ Kleider des Kuckucks“ (42) – reliefartig heben sich solche Wortschnipsel aus Zeitungen und Zeitschriften auf den Collagen hervor. Sie sind in Farbe und Form unterschiedlich. Herta Müller hat sie erst auf weiße Pappe aufgeklebt, dann nochmals ausgeschnitten. In einer strengen Reihe stechen sie einem ins Auge. Die jüngeren Collagen sind auch lotrecht ausgerichtet. Es ist eine friemelig-leidenschaftliche Arbeit, die sich dahinter versteckt. Eine mit der Schere und eine mit dem Wort.

„Pappkamerad? – oder Komplize?“

Artikel in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 04.07.2012

Fast zwei Jahre nach der Entdeckung der Informantentätigkeit des Büchner-Preisträgers Oskar Pastior widmete sich das Symposion „Versuchte Rekonstruktion. Die Securitate und Oskar Pastior“ am 23. Juni im Literaturhaus Berlin diesem schwierigen Thema. Bei der Tagung, die die Oskar Pastior Stiftung zusammen mit dem Literaturhaus Berlin organisiert hat, behandelten die Referenten am Vormittag die Akten und Oskar Pastiors Geschichte in Rumänien sowie den moralischen Aspekt der Spitzeltätigkeit; am Nachmittag nahm man seine Texte unter die literaturwissenschaftliche Lupe. Beiderseits wurde man fündig: So wurden noch weitere Geheimberichte von Otto Stein (Pastiors Deckname) gefunden, und die Literaturwissenschaftler entdeckten in seinem Werk Spuren, die auf diese Tätigkeit hin gedeutet werden können.

Vom „Abendbrot“ bis zur „Zerrissenheit“

Rezension in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 13.04.2012

Als Beteiligte und nicht als Pathologen beginnt das Autorenduo Thea Dorn und Richard Wagner dieses behäbige Buch von immerhin 560 Seiten, getrieben von der Sehnsucht, „die Kultur, in der wir leben, in all ihren Tiefen und Untiefen, in ihrer Größe und Schönheit, in ihren Schrullen und Fragwürdigkeiten zu erkunden“ (Seite 7). Und so wird das Buch „Die deutsche Seele“, das nun im Knaus Verlag erschienen ist, eine ausführliche, teils vergnügliche, teils anstrengende, aber stets belesene und gründliche Analyse der Komponenten eben dieser deutschen Seele.

Richard Wagners neuer Roman "Belüge mich"

Rezension in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 09.05.2011

Richard Wagners Roman lebt von den diversen Stimmen, die stets weitererzählen, aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichen Kenntnissen; so wirkt er vielstimmig, rhythmisch und spannend. Die Geschichte wird immer wieder anders beleuchtet und notgedrungen abgeändert.

„Ich traue der Sprache nicht“: Herta Müllers neuer Essayband

Rezension in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 18.07.2011

Schon die Titel der einzelnen Essays lassen aufhorchen: „Jedes Wort weiß etwas vom Teufelskreis“; „Am Rand der Pfütze springt jede Katze anders“ und nicht zuletzt der Titel des Bandes selbst „Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel“, den Herta Müller jetzt im Hanser Verlag veröffentlicht hat. Darin vereint sie Texte, die man zum Teil schon kennt, nun zwischen zwei Buchdeckeln und liefert einen Einblick nicht nur in ihre persönlichen und literarischen Vorlieben, sondern verrät neben biografischen Eckpunkten auch einiges aus ihrer Schreibwerkstatt.

Cărtărescus Roman „Die Wissenden“

Rezension in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 07.05.2009

Von einer detailgenauen noch realistischen Erzählweise in eine überschäumende fantastische hineingleitend, verführt Cărtărescu seinen Leser immer wieder durch seinen ganz eigenen Stil und man darf gespannt sein, wie die Buchstabenstickerei weitergeht und sich der Wortbilderschaum auflöst. 

Vergessenes Talent: Cristian Popescu


Rezension in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 03.02.2008

Die Schwester hantiert surreal mit süßsauren Glasaugen (ochi de sticlă dulci-acrişori). Der Großvater füllt Kissen mit Erde und vereint somit Leichtigkeit mit Schwere, „damit er sich daran gewöhne“, er sucht nach dem „Sinn des Lebens, [nach] einem Namen und [nach] einem Haus.“ Dies gelte als Kostprobe durch diese Prosa der poetischen Gegensätze, ein ausgedehnter Streifzug durch diesen phantastisch anmutenden Realismus lohnt sich allemal.

Lyrik von Mircea Cartarescu


Artikel in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 19.12.2001

Vom Glücklichsein handelt das erste Gedicht in diesem ersten in deutscher Übersetzung erschienenen Gedichtband "Selbstportrait in einer Streichholzflamme" von Mircea Cartarescu. Der 1956 in Bukarest geborene Autor debütierte bereits 1978 als Lyriker und wurde zur "unangefochtenen Leifigur seiner Generation...

Neues Buch von Joachim Wittstock: filigran und skeptisch


Artikel in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 02.11.2003

Wenn man Joachim Wittstocks Erzählweise in seinem jüngsten Buch "Scherenschnitt" mit einem Eigenschaftswort bezeichnen müsste, so würde "filigran" am besten dazu passen...

Rumäniendeutsches Schicksal


Artikel in "Kulturpolitische Korrespondenz", 2003

Das Deutsche Staatstheater Temeswar gastierte mit einem Stück von Hans Kehrer in Deutschland.

Das fünfzigjährige Jubiläum des Deutschen Staatstheaters Temeswar sollte auch in Deutschland gefeiert werden, so kam es zu einem Gastspiel am 2. November, das ursprünglich einzig in Berlin geplant war...

Bedeutung bis zum Abwinken


Artikel in der Kulturpolitischen Korrepondenz, 2004

Matei Visniecs Satire über die Geschichte des Kommunismus in Berlin

Die Vorstellung ist auch diesmal ausverkauft, die Leute warten im Foyer der Studiobühne des Gorki-Theaters, denn gespielt wird: „Die Geschichte des Kommunismus, nacherzählt für Geisteskranke“. Dieweil denke ich darüber nach, was mich an diesem reißerischen Titel stört. Ist er nicht doch eine Diskriminierung Geisteskranker? War Stalin, um den es hier offensichtlich gehen soll, nicht auch geisteskrank?...

Die sozialistische Zeit in Dan Lungus Roman "Die rote Babuschka"

Rezension in der "Siebenbürgischen Zeitung" vom 19.10.2010

Der Roman besticht durch seine abgeklärte, humorvolle Art, in der er die Zeit der sozialistischen Ära beschreibt und ihre Absurdität hervorhebt. So wirkt die dunkle Zeit als Satire; die Tragik wird der Lächerlichkeit preisgegeben.

Umbruch und Aufbruch:
Zur Situation der deutschsprachigen Medien in Rumänien


Artikel im Internetportal der Siebenbürger Sachsen, sibiweb.de, 1999

Die "Temeswarer Nachrichten" war das erste deutsche Wochenblatt des Banats, es erschien im Jahr 1771, als Temeswar noch die Haupstadt der Provinz Banat in der k.u.k. Monarchie war. Die Tradition deutscher Zeitungen wurde im Banat sowie in Siebenbürgen trotz der durchaus bewegten Geschichte jener Landstriche bis in unsere Tage fortgeführt...

 

Hörfunk-Beiträge

"Verzehrende Worte" -

Gastmahle in der Literatur; (55 min) Feature DLR WerkStatt 9.12.99
"Ein Brief aus Berlin"

Der rumänische Autor Ion Luca Caragiale.
(Übersetzung eines Briefes von I.L. Caragiale an Alceu Urechia und Inszenierung für die Rundfunkproduktion)
(43 min) - DLR WerkStatt 17.12.98
"Winterreise"

Feature mit Oskar Pastior, anlässlich seines 70. Geburtstags.
(55 min) DLR WerkStatt, 23.10.97
"Temeswar - Timisoara - Temesvár"

Feature (46 min) - DLR - Menschen und Landschaften 22.09.96
"Plötzlich beginnt das Raunen"

Der rumänische Poet Gellu Naum vorgestellt von Edith Ottschofski
(54 min) - Feature DLR WortSpiel 9.07.96

 

CDs


Mitherausgeberin bei trioton

Mathias Biskupek: "Höhnische Landschaften"
Der freischaffende "Chemnitzer" Autor, Satiriker und Eulenspiegel-Mitarbeiter liest eine Auswahl seiner Texte; einige davon sind musikalisch adaptiert und gesungen von der Sopranistin Katharina Warken

Cover Biskupek








CD-Cover (Größeres Bild) Reinhören
Bestellen (Auflage vergriffen)
(Preis inkl. Versand: 17,50 EUR)
CD-Rückseite





Rückseite Biskupek
Alain Jadot: "Ich habe Bonbons mitgebracht"
Der Lebenskünstler und Jacques-Brel-Interpret hat die Chansons des berühmten Belgiers ins Deutsche übersetzt und vorgetragen. Der Weltgitarrist Pierre Pouget hat sie neu arrangiert.

Cover Jadot







CD-Cover (Größeres Bild)
Reinhören
Bestellen (Auflage vergriffen)
(Preis inkl. Versand: 17,50 EUR)
CD-Rückseite





Rückseite Jadot
Hans Bergel: "Wenn die Adler kommen"
Der in Siebenbürgen geborene, in München lebende Meistererzähler, Essayist und Rundfunkautor hat bereits dreißig Bücher veröffentlicht und vielfach Ehrungen erhalten. Er liest eine Auswahl seiner Texte. Den musikalischen Rahmen bilden Stücke, gesungen von der Mezzosopranin Hildegard Bergel sowie Kammermusik aus Siebenbürgen

Cover Bergel










CD-Cover (Größeres Bild)

Reinhören
Bestellen
(Preis inkl. Versand: 17,50 EUR)
Pressestimmen
CD-Rückseite








Rückseite Bergel